Kirschkernkissen selber machen

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Die Wirkungsweise von Kirschkernkissen und anderen Wärmekissen

Wärmekissen sind in verschiedenen Formen und unterschiedlichen Füllungen wie Körnern oder Kirschkissen erhältlich. Obwohl sich Wärmekissen aus verschiedenen Materialien zusammensetzen, haben diese allesamt ein- und dieselbe Wirkung: Das Speichern von Wärme. Körnerkissen oder Kirschkernkissen formen ein enges dichtes Gefüge, das Wärme speichert und diese ebenfalls wieder abgibt. Da sich Wärmekissen auf jede Körperpartie auflegen lassen, sind diese Kissen ebenfalls optimal geeignet, um Nackenverspannungen zu lösen oder damit einhergehende Schmerzen zu lindern. Der Vorteil der Wärme besteht darin, dass betroffene Muskeln stärker durchblutet werden. Schmerzen des Nackenbereichs werden schneller gelindert und leichte Nackenverspannungen sind im Nu verflogen.

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So werden Kirschkernkissen selber gemacht

Die Besonderheit derartiger Wärmekissen wie Kirschkernkissen besteht darin, dass diese „Heilmittel“ binnen kürzester Zeit selbst hergestellt werden können und über lange Zeit hinweg nicht ihre Wirkung verfehlen. Und so funktioniert die Fertigung der Kirschkernkissen:

Diese Utensilien sind erforderlich

Um ein Kirschkernkissen selbst herzustellen, benötigen Hobby-Bastler eine

  • Nähmaschine
  • Stoff bzw. Stoffbeutel
  • und etwa 350 Gramm Kirschkerne

Allerdings hängt die Menge der benötigten Kirschkerne deutlich von der Größe des Kissens ab. Für Besitzer eines Gartens, in dem ein Kirschbaum gedeiht, ist es ein Leichtes, zu Kirschkernen zu gelangen. Alternativ können Kirschkerne ebenfalls getrocknet und gereinigt erworben werden, die jedoch relativ kostenintensiv sind. Verwenden Hobby-Bastler grob gesäuberte Kerne des eigenen Kirschbaums, werden diese so lange in einem Kochtopf erwärmt, bis sämtliche Reste des Fruchtfleisches vom Kern gelöst sind. Diese vollständige Lösung des Fruchtfleisches ist so wichtig, weil bestehende Reste im Kirschkernkissen anderenfalls zu Schimmel führen können. Werden die Kirschkerne durch den Kochvorgang nicht effektiv vom Fruchtfleisch entfernt, ist es hilfreich, den späteren Inhalt des Kissens in Essig einzulegen und abzuseihen. Es ist ebenfalls ratsam, die Kerne im Besteckhalter einer Geschirrspülmaschine einem Spülgang zu unterziehen. Damit die Kirschkerne anschließend getrocknet werden können, kommen folgende Möglichkeiten in Betracht:

  1. Die Kerne werden auf einem Backblech verteilt und in die Sonne gelegt.
  2. Die Kirschkerne werden in einem Umluftofen bei etwa 50 Grad getrocknet.

Zur Verarbeitung des Kirschkernkissens sind natürliche Materialien wie Leinen, Jute oder Baumwolle empfehlenswert. Sind die gewebten Stoffe fest und etwas gröber, sind die Wärmekissen letztendlich sehr lange haltbar und geben Wärme effektiv ab. Im nächsten Schritt nehmen Hobby-Bastler den kleinen Stoffsack zur Hand, um diesen nach dem Befüllen mit der Hand zuzunähen oder mithilfe einer Nähmaschine ein Kissen aus zwei Stoffquadraten zu fertigen. Um Nackenschmerzen zu lindern, sollte das Kirschkernkissen eine längliche Form aufweisen, da es sich in diesem Format besser um den Hals legen lässt. Daraufhin müssen mehrere kleinere Kammern in das Wärmekissen genäht werden, damit der Inhalt in der Anwendung nicht so schnell verrutscht. Ist das Kirschkernkissen anschließend genäht und gefüllt, steht dem ersten Einsatz des Wärmekissens nichts mehr im Wege. Diese Methoden einer Erwärmung stehen nun zur Auswahl:

  1. Unkomplizierte Erhitzung in der Mikrowelle im Zeitrahmen von einer Minute bei 600 Watt.
  2. Erwärmung auf dem Kachelofen.
  3. Verstauen im Backofen bei einer Temperatur von etwa 150 Grad für rund zwei Minuten.
Beim Erwärmen der Kirschkernkissen sollten Betroffene beachten, dass die Kirschkernkissen niemals zu hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Wärmekissen Feuer fangen.

Anleitungsvideo:

Quelle:

http://www.traubenkernmix.de/waermekissen1.htm
http://www.helpster.de/kirschkernkissen-selber-machen_13019